Notfall & Störungsmeldung 03643/ 43 41 111

Netzzugang

Hier finden Sie Informationen zu Preisen, Verträgen und Bestimmungen für die folgenden Bereiche:

Netzanschlussverordnung (NAV)

Grundversorgungsverordnung (GVV)

Ergänzende Bedingungen Strom (Anschlusskosten, Sperrung)

Technische Regeln und Mindestanforderungen

Für das Niederspannungsnetz

Im Netzbereich der ENWG sind die anerkannten Regeln der Technik anzuwenden. Sie werden durch die VDE-Anwendungsregeln, die TAB 2007 sowie die ergänzenden Merkblätter und Richtlinien konkretisiert und geben damit ein Mindestniveau an Sicherheit und Interoperabilität.

FNN-Anwendungsregeln

VDE-AR-N 4101 Anforderungen an Zählerplätze in elektrischen Anlagen im Niederspannungsnetz (Fassung vom 08/2011)

VDE-AR-N 4102
Anschlussschränke im Freien am Niederspannungsnetz der allgemeinen Versorgung – technische Anschlussbedingungen für den Anschluss von ortsfesten Schalt- und Steuerschränken, Zähleranschlusssäulen, Telekommunikationsanlagen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge
(Fassung vom 01/2012)

VDE-AR-N 4105
Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz – technische Mindestanforderungen für Anschluss und Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz (Fassung vom 08/2011)

VDE-AR-N 4400
Messwesen Strom (Metering Code)

Hinweis:

Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) ist der zuständige Ausschuss für die Erarbeitung von VDE-Anwendungsregeln und technischen Hinweisen für den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Übertragungs- und Verteilungsnetze.

Bei Interesse können Sie diese Anwendungsregeln als Kaufexemplar im VDE-Infocenter und für FNN-Mitglieder kostenfrei als PDF-Download unter http://www.vde.com erhalten.

BDEW-Fassungen und dazugehörige Landesfassungen für Thüringen

Ab dem 01.01.2013 sind die „Technischen Anschlussbedingungen – TAB 2007 (Ausgabe 2011) mit den ergänzenden Thüringer TAB-Dokumenten „Erläuterungen zu den Technischen Anschlussbedingungen TAB 2007 (Ausgabe 2011) für den Anschluss an das Niederspannungsnetz (Ausgabe 15. Oktober 2012)“ und „Merkblatt Direkt- und Wandlermessungen (Ausgabe 15. Oktober 2012)“ als Technische Anschlussbedingungen im Sinne des § 20 NAV anzuwenden. Gleichzeitig werden die „Erläuterungen zur TAB 2007 (Ausgabe 04/2008)“ und die beiden Merkblätter „Zählerschränke“ und „Zähler- und Wandlerschränke für Niederspannungsmessungen“ zurückgezogen

Damit trägt die ENWG den geänderten rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen Rechnung und kann auch in Zukunft die sichere Elektrizitätsversorgung gewährleisten.

Die neuen technischen Anschlussbedingungen sind nur für Anlagen anzuwenden, die erstmalig ab dem o. g. Zeitpunkt ans Niederspannungsnetz angeschlossen werden bzw. bei einer Erweiterung oder Veränderung an einer Kundenanlage. Für den bestehenden Teil der Kundenanlage gibt es dabei keine Anpassungspflicht, sofern die sichere und störungsfreie Stromversorgung gewährleistet ist.

BDEW-Fassungen

Netzbetreiber-Fassungen

Für das Mittelspannungsnetz

Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten technischen Informationen, die Sie für einen Netzanschluss an das Mittelspannungsnetz benötigen.

BDEW-Fassungen

 

 

Preisblatt Netznutzungsentgelte Strom

Schwachlastregelung

Beliefert der Lieferant Tarifkunden im Sinne der Konzessionsabgabenverordnung im Rahmen eines Schwachlasttarifs oder der dem Schwachlasttarif entsprechenden Zone eines zeitvariablen Tarifs (Schwachlaststrom), wird der Netzbetreiber mit dem Netzentgelt für Entnahmen im Rahmen eines Schwachlasttarifs bzw. zeitvariablen Tarifs nur den nach § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Konzessionsabgabenverordnung maximal zulässigen Höchstbetrag an Konzessionsabgabe vom Lieferanten fordern.

Der Netzbetreiber ist berechtigt, vom Lieferanten vorab einen entsprechenden Nachweis über die Kunden, die mit einem Schwachlasttarif abgerechnet werden, zu erhalten. Weiterhin ist das Vorhandensein eines Schwachlasttarifs Voraussetzung, der in der Preisspreizung größer ist, als die Differenz zwischen der hohen gemeindegrößenabhängigen Konzessionsabgabe (KAV § 2 (2) Nr.1b) und der Konzessionsabgabe für Lieferungen in der Schwachlastzeit (KAV § 2 (2) Nr.1a).

Dieser Nachweis ist auf Verlangen und nach Wahl des Netzbetreibers vor Belieferung in geeigneter Form (z. B. Kundenverträge oder Wirtschaftsprüfertestat) zu erbringen. Voraussetzung neben der GPKE-konformen Meldung ist, dass an der betreffenden Entnahmestelle der Schwachlast-Verbrauch gemäß den veröffentlichten Schwachlastzeiten des Netzbetreibers gesondert gemessen wird; eine rechnerische Ermittlung der Schwachlastmenge, sowie eine rückwirkende Verrechnung ist ausgeschlossen.

Die Schwachlastregelung ist gültig ab 01.01.2010 und beträgt täglich 8 Stunden in der Zeit von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Sie wird vom Netzbetreiber festgelegt und kann von Ihm mit angemessener Vorankündigung geändert werden.  

Messstellenbetrieb mME & iMSys

ENWG Energienetze Weimar GmbH & Co. KG bereitet sich aktuell auf ein Rollout intelligenter Messsysteme und moderner Messeinrichtungen in ihrem Netzgebiet nach Maßgabe des Messstellenbetriebsgesetzes vor. Vorbehaltlich der bis zum 30.06.2017 gegenüber der Bundesnetzagentur zu tätigenden Anzeige über die Wahrnehmung der Aufgabe als grundzuständiger Messstellenbetreiber für intelligente Messsysteme (iMSys) und moderne Messeinrichtungen (mME), übernimmt ENWG Energienetze Weimar GmbH & Co. KG den Messstellenbetrieb als grundzuständiger Messstellenbetreiber zu den folgenden Konditionen, soweit nicht ein Dritter diesen nach den §§ 5 oder 6 MsbG durchführt.

ENWG Energienetze Weimar GmbH & Co. KG wird, soweit dies nach § 30 MsbG technisch möglich und nach § 31 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, Messstellen an ortsfesten Zählpunkten wie folgt mit intelligenten Messsystemen ausstatten:

  • bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch über 6.000 Kilowattstunden sowie bei solchen Verbrauchern, mit denen eine Vereinbarung nach § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes besteht,
  • bei Anlagenbetreibern mit einer installierten Leistung über 7 Kilowatt.

ENWG Energienetze Weimar GmbH & Co. KG kann daneben, soweit dies nach § 30 MsbG technisch möglich und nach § 31 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, Messstellen an ortsfesten Zählpunkten wie folgt mit intelligenten Messsystemen ausstatten:

  • bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch bis einschließlich 6.000 Kilowattstunden sowie
  • von Anlagen mit einer installierten Leistung über 1 bis einschließlich 7 Kilowatt.

Soweit nach MsbG nicht die Ausstattung einer Messstelle mit intelligenten Messsystemen vorgesehen ist und soweit dies nach § 32 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, wird ENWG Energienetze Weimar GmbH & Co. KG Messstellen an ortsfesten Zählpunkten bei Letztverbrauchern und Anlagenbetreibern mindestens mit modernen Messeinrichtungen ausstatten.

Sobald die zugelassenen modernen Messeinrichtungen auf dem Markt verfügbar sind, wird ENWG Energienetze Weimar GmbH & Co. KG mit dem Rollout beginnen. Nach heutigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass dieser ab dem Frühjahr 2018 beginnt.

Nach aktuellem Stand (30.06.2017) sind folgende Mengen von einer verpflichtenden Umrüstung betroffen:

  • ca. 40.500 Stk. Messeinrichtungen zum Umbau auf moderne Messeinrichtungen und
  • ca. 2.500 Stk. Messeinrichtungen zum Umbau auf intelligente Messsysteme.

 Die Entgelte für den Messstellenbetrieb für intelligente Messsysteme und moderne Messeinrichtungen können dem "Preisblatt für Messstellenbetrieb von mME und iMSys“ entnommen werden.

 

 Preisblatt für Messstellenbetrieb von mME & iMSys (180 KB)

 

Muster Lieferantenrahmenvertrag

Muster Netznutzungsvertrag

Muster Messstellenbetreibervertrag

Muster EDI-Vereinbarung

Muster Zuordnungsvereinbarung

Muster Netzanschlussvertrag (HA, BKZ)

Muster Anschlussnutzungsvertrag

Wiederverkäufernachweise

Stromsteuererlaubnisschein