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Netzanschlusskosten Strom

Die Erhebung der Netzanschlusskosten begründet sich auf der  Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung (145 KB) vom 01. November 2006 (Niederspannungsanschlussverordnung - NAV) §9 sowie den  Ergänzenden Bedingungen der ENWG für Strom (155 KB) und dem  Preisblatt (293 KB) der ENWG.

Der Hausanschluss beginnt an der Abzweigstelle des Elektroverteilernetzes und endet an der Hausanschlusssicherung oder dem Hausanschlusskasten. Dieser bildet die Rechtsgrenze zwischen der ENWG und der Kundenanlage. Dies kann sowohl im Gebäude, in einem geeigneten Raum, am Gebäude in einem entsprechenden Unterputzgehäuse, als auch außerhalb in Hausanschluss- oder Zählersäulen erfolgen. Neue Hausanschlüsse werden grundsätzlich als Kabelanschlüsse ausgeführt. Eine vom Kunden veranlasste Änderung im Netz oder eines Hausanschlusses wird nach Aufwand berechnet und entsprechend in Rechnung gestellt. Um dem Kunden alle vertretbaren Möglichkeiten der Netzanschlusskostensenkung einzuräumen, ist es ihm bzw. einer von ihm beauftragten Baufirma möglich, die Erdarbeiten auf seinem Grund vorzunehmen. Der Kunde ist für alle Maßnahmen und Arbeiten entsprechend der Kundeninformation " Link Hinweise für Schachtarbeiten " verantwortlich. Rechtzeitig abgestimmte Tiefbau- Eigenleistungen des Kunden bei der Baudurchführung werden bei der Berechnung der HA-Kosten angemessen beachtet. Eigenleistungen des Kunden sind von der Gewährleistung der ENWG ausgeschlossen. Bei koordinierter Herstellung eines Strom- und Erdgasanschlusses der ENWG wird für den Tiefbauanteil ein verminderter Preis berechnet.

Die ENWG sorgt bei der Stromeinführung am Gebäude für einen wasserdichten Abschluss des Kabels bzw. Gasrohres zum Durchbruch bzw. zur Mauerdurchführung. Sollte ein gas- bzw. druckwasserdichter Abschluss oder eine Mehrspartenhauseinführung gewünscht oder erforderlich werden, so ist diese Lösung in Abstimmung mit der ENWG durch den Kunden zu veranlassen.

Netzanschlusskosten Erdgas

Die Erhebung der Netzanschlusskosten begründet sich auf der  Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Gasversorgung in Niederdruck (130 KB) vom 01. November 2006 (Niederdruckanschlussverordnung - NDAV) §9 sowie den  Ergänzende Bedingungen der ENWG für Gas (156 KB) und dem Gas- Preisblatt (174 KB) Netzanschlusskosten.

Der Hausanschluss beginnt an der Abzweigstelle des Gasverteilernetzes und endet an der Hauptabsperreinrichtung der Gashauseinführung. Dieser bildet die Eigentumsgrenze zwischen der ENWG und der Kundenanlage. Dies kann sowohl im Gebäude, in einem geeigneten Raum, am Gebäude in einem entsprechenden Unterputzgehäuse, als auch außerhalb in Hausanschluss- oder Zählersäulen erfolgen. Eine vom Kunden veranlasste Änderung im Netz oder eines Hausanschlusses wird nach Aufwand berechnet und entsprechend in Rechnung gestellt. Um dem Kunden alle vertretbaren Möglichkeiten der Netzanschlusskostensenkung einzuräumen, ist es ihm bzw. einer von ihm beauftragten Baufirma möglich, die Erdarbeiten auf seinem Grund vorzunehmen. Der Kunde ist für alle Maßnahmen und Arbeiten entsprechend der Kundeninformation " Link Hinweise für Schachtarbeiten" verantwortlich. Rechtzeitig abgestimmte Tiefbau- Eigenleistungen des Kunden bei der Baudurchführung werden bei der Berechnung der HA-Kosten angemessen beachtet. Eigenleistungen des Kunden sind von der Gewährleistung der ENWG ausgeschlossen. Bei koordinierter Herstellung eines Strom- und Erdgasanschlusses der ENWG wird für den Tiefbauanteil ein verminderter Preis berechnet.

Die ENWG sorgt bei der Gaseinführung am Gebäude für einen wasserdichten Abschluss des Gasrohres zum Durchbruch bzw. zur Mauerdurchführung. Sollte ein gas- bzw. druckwasserdichter Abschluss oder eine Mehrspartenhauseinführung gewünscht oder erforderlich werden, so ist diese Lösung in Abstimmung mit den SWW durch den Kunden zu veranlassen.