Das Stromnetz der ENWG

... wird aus Erzeugungsanlagen in Weimar und aus dem Netz der TEN Thüringer Energienetze GmbH % Co. KG (TEN) gespeist.

Der Anschluss an das 110-kV-Netz der TEN Weimar erfolgt über zwei Umspannwerke: Das UW-Weimar-Nord befindet sich in der Nordstraße, das UW-Weimar-Süd in Oberweimar in der Bahnhofstraße.

In jedem Umspannwerk stehen 2 Großtransformatoren, welche die Hochspannung von 110 kV in Mittelspannung 10 kV umwandeln. Die Mittelspannungskabel der ENWG KG überziehen die Stadt wie ein Spinnennetz und versorgen rund 300 Transformatorenstation mit Elektrizität. Die Transformatoren in diesen Stationen wandeln die Spannung von 10.000 Volt in 400/230 Volt um. Über Niederspannungskabel werden Haushalte und Gewerbebetriebe damit versorgt.

Das Stromnetz der ENWG KG hat eine Gesamtlänge von ca. 600 km. Mehr als 1300 Kabelverteiler verbinden die Niederspannungskabel untereinander und gewährleisten eine optimale, verlustarme Energieverteilung. Gegen vorzeitige Verwitterung sind die Kabelverteiler mit einer speziellen Schutzschicht versehen, häufig wurden sie zur Verschönerung des Stadtbildes künstlerisch gestaltet.

Der Hausanschlusskasten im Gebäude ist die Übergabestelle zum Anschlussnehmer. Für die weitere Anlage im Haus ist der Eigentümer verantwortlich.

Amtlich beglaubigte Strommessgeräte messen die verbrauchte Energie. In Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben kommen bei Neueinbauten ausschließlich digitale Messgeräte zum Einsatz. Ungemessene Anlagenteile werden verplombt, das unberechtigte Entfernen von Plomben ist nicht gestattet.

Bei Zweifeln an der Ganggenauigkeit der Messgeräte kann der Anschlussnutzer eine Befundprüfung beauftragen. Der Zähler wird durch den Messstellenbetreiber ausgebaut und durch das Staatliche Eichamt geprüft.

Alle Arbeiten an der Elektroinstallationsanlage eines Objektes oder Gebäudes sind nur durch zugelassene Fachbetriebe zulässig. Diese sind auch der fachliche Partner bei Erweiterungen oder Änderungen der Elektroanlage, beispielsweise für die Installation größerer Geräte, Erzeugungsanlagen oder Elektroladesäulen. Die Fachbetriebe melden die geplanten Anlagen beim Netzbetreiber an und stimmen notwendige Maßnahmen bis zu Inbetriebnahme ab.

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Zentrale
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